Digital-Unterwegs.com

Der Wasser-Sensor

veröffentlicht: 02/2021

Heute stelle ich Ihnen den Wassersensor von Homematic IP vor. Dieser kleine Sensor hat es in sich. 

Der Wasser-Sensor kann nicht allein sein.

Der Wasser-Sensor braucht Gesellschaft. Sie benötigen für den Betrieb des Wasser-Sensors den Access Point von > Homematic IP. Diese wichtige Information stelle ich hier an den Anfang, denn falls Sie den Access Point (noch) nicht haben, sind zwei Anschaffungen nötig.

Was ist ein Access Point? Der Access Point ist die Steuerungseinheit für alle Geräte von Homematic IP. Über diese Steuerungseinheit sagen Sie dem Wassersensor, was er zu tun hat und über den Access Point bzw. die Cloud werden Sie bei Alarm benachrichtigt. Ohne geht es nicht.  

In meinem Blogbeitrag: > Die Dreierbande: App, Access Point und Cloud  können Sie mehr über das Zusammenspiel erfahren.

Was kann der Wasser-Sensor?

Kurz gesagt: Der Wasser-Sensor alarmiert beim Erkennen von Feuchtigkeit oder Wasser über einen Alarmton und gleichzeitig per Mitteilung über das Smartphone.

Die Handhabung ist einfach. Der Wasser-Sensor kann sofort eingesetzt werden, es ist kein Basteln notwendig. Zum Beispiel kann er neben Ihrer Waschmaschine seinen Platz finden. Übrigens steht er auch auf unebenem oder geneigtem Untergrund sicher, da die Mess-Sensoren nicht starr eingebaut sind, sondern sich in ihrer Länge flexibel dem Untergrund anpassen.

Der Wasser-Sensor ist mit vier Mess-Sensoren ausgestattet. Drei von ihnen erfassen schon Feuchtigkeit und geben Alarm. Der vierte Sensor löst einen zweiten Alarm bei einem Wasserstand von 1,5 mm aus. Sprich: Er sagt Ihnen, dass es dringend wird, sich zu kümmern.  

Wassersensor Homematic
Der Wassersensor von Homematic IP

Verbindung mit der App von Homematic IP

Die Einstellungen des Wasser-Sensors kann man bequem über die App des Herstellers Homematic IP steuern.

Sie müssen die App des Herstellers auf Ihrem Smartphone installieren. Nach dem Auspacken des Wasser-Sensors können Sie ihn ‘scharfschalten’, indem Sie den Klebestreifen, der die Batterie von den Kontakten trennt, herausziehen und die Aktivierungstaste am Senor drücken. Die App fragt Sie nach dem Code, der auf dem Wasser-Sensor steht und erledigt die Einrichtung dann selbständig. 

Wassersensor in der app von Homematic
Wassersensor in Homematic app

Auf dem Startbildschirm der App wird nun auch der Wasser-Sensor (bei mir heißt er ‘Waschkeller’) angezeigt.

Über den Startbildschirm mit Klick auf den Sensor können Sie sehen, dass der ‘Gefahrenmelder’ aktiv ist

Über …Mehr, dann Geräteübersicht und der Auswahl des Wasser-Sensors bekommen Sie den Zugriff auf alle Einstellungen.

Der Alarm erreicht Sie auch, wenn Sie unterwegs sind

Der schrille Warnton ist kaum zu überhören. Sowohl bei Feuchtigkeits- und Wasserfeststellung wie auch bei der Sabotage gibt das kleine Gerät einen gut hörbaren Alarm von sich.

Allerdings ist man nach Murphy’s Gesetz meistens nicht zu Hause, wenn ein Wasserschaden auftritt. Aber haben Sie den Wasser-Sensor mit der App verbunden, alarmiert Sie die App mit Nachrichten auf Ihrem Smartphone – egal, wo Sie sich gerade aufhalten.

Sabotage?!

Sie haben neugierige Nachbarn oder ein Haustier, das gern spielt?

Über einen Neigungssender wird erkannt, ob das Gerät bewegt wird. Jede neue Neigung löst einen Alarm aus. Das erspart Ihnen das Kontrollieren, ob der Wasser-Sensor noch dort steht, wo er soll, oder ob die Katze dachte, es wäre ihr Spielzeug.

Bei Homematic IP wird der Fall übrigens passenderweise “Sabotage” genannt.

Andere Wasser-Sensoren

Es gibt Wassermelder von verschiedenen Herstellern. Da ich schon die smarte Heizungssteuerung von Homematic IP im Einsatz habe, habe ich mich auch beim Wassersensor für diesen Hersteller entschieden.

Die Funktionen der Wassersensoren sind alle ähnlich. Vergleichbar zu Homematic IP ist zum Beispiel der > Bosch Wassersensor. Beide messen die Feuchtigkeit bzw. Wasser punktuell. Das System von > eve waterguard dagegen misst über ein Sensorkabel, d. h. die gesamte Länge des Kabels gibt Alarm beim Erkennen von Wasser. Der Vorteil hier ist, dass ein größerer Bereich abgedeckt werden kann. Allerdings ist das System nur mit Apple kompatibel.

Ein weiterer grundsätzlicher Unterschied ist, woher die Sensoren ihren Strom beziehen: Die einen aus einer Steckdose – die dann in der Nähe sein muss, was nicht immer der Fall ist – und die anderen haben Batterien. Sie denken, Sie merken nicht, wenn die Batterie ihr Lebensende erreicht? Bei Homematic IP werden Sie darüber per App informiert.

Scroll to Top